Das Webportal ‘’ meint neue Trends im Bereich der Lebensmittel und der Konsumentennachfrage aufgespürt zu haben.
Bei genauerer Durchsicht der nach Ländern aufgeteilten Beobachtungen ergeben isch zwischen den einzelnen Nationalitäten sowohl Übereinstimmungen, als auch gewisse Unterschiede. Inwieweit diese Entwicklungen das Ernährungsverhalten und damit das zukünftige Lebensmittelangebot beeinflussen werden, bleibt abzuwarten, insbesondere weil die Marktbeobachter durchaus gegenläufige Trends ausgemacht haben.
Machen Sie sich selbst ein Bild.
Deutschland:
1) Deutsche Verbraucher diversifizieren ihre Proteinquellen zunehmend und lehnen gleichzeitig die Kultur des „Extreme Maxxing“ ab. (Anmerkung: Was auch immer das bedeuten mag.)
2) Trotz der steigenden Zahl von Markteinführungen angereicherter Lebensmittel nimmt die „High-Protein-Müdigkeit“ zu.
3) Retro-Lebensmittel gewinnen an Bedeutung, da die Verbraucher in ihrer Tradition Geborgenheit und Trost suchen.
4) Multisensorische Konzepte steigern den emotionalen Genuss durch den Einsatz von Texturen, Farben und Aromen.
Italien:
1) Bevorzugt werden natürliche Lebensmittel mit minimaler Verarbeitung und stark verarbeitete Lebensmittel werden eher gemieden
2) Das Interesse an Convenience-Produkten wächst, da ein hektischer Lebensstil die Nachfrage nach schnellen Mahlzeiten steigert. (Anmerkung: Empfinde nur ich das als eune gewissen Widerspruch zu 1))
3) Obwohl proteinreiche Ernährung insgesamt an Bedeutung verliert, zeigen junge italienische Verbraucher ein zunehmendes Interesse daran.
Frankreich:
1) Desserts im "Twix-Stil" werden immer beliebter; die Erwähnungen auf Speisekarten sind um fast 400 % gestiegen. (Anmerkung: Was immer der "Twix-Stil bedeuten mag.)
2) Natürliche Zutaten gewinnen an Bedeutung, wobei Snacks mit frischem Obst auf dem Vormarsch sind.
3) Salate erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie flexibel auf die sich wandelnden Gesundheitsbedürfnisse der Verbraucher eingehen.
4) Die Nachfrage nach proteinreichen Produkten steigt, wobei französische Verbraucher insgesamt großen Wert auf die Qualität der Proteine legen.
Dänemark:
1) Obwohl die Regierung eine pflanzliche Ernährung fördert, ist der Fleischkonsum nach wie vor hoch.
2) Proteinreiche Milchprodukte treiben die Nachfrage nach Produkten für Gesundheit, Sättigung und Mahlzeitenersatz an.
3) Der Markt für Premium-Genussprodukte boomt, da die Verbraucher angesichts des wirtschaftlichen Drucks nach erschwinglichen Leckereien suchen. (Anmerkung: Schließt sich das nicht irgendwie gegenseitig aus?)
4) Die dänische Herkunft steht für Qualität, Vertrauen und Nachhaltigkeit, insbesondere in den Premium-Milchproduktkategorien.
Spain:
1) Spanische Verbraucher legen Wert auf Natürlichkeit und gesündere Alternativen, was auf ein gesteigertes Bewusstsein für Inhaltsstoffe zurückzuführen ist.
2) Die Nachfrage nach praktischen Fertiggerichten, die Geschmack und einfache Rezepturen bieten, steigt.
3) Das Interesse an proteinreichen Lebensmitteln hat in allen Bevölkerungsgruppen zugenommen, wobei seit 2023 ein bemerkenswertes Wachstum zu verzeichnen ist.
4) Der Rückgang des Fleischkonsums hat zu einem Boom pflanzlicher Trends auf spanischen sozialen Plattformen geführt.
Niederlande:
1) Niederländische Verbraucher legen Wert auf Premium-Lebensmittel, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und globale Geschmackseinflüsse bieten.
2) Funktionelle Lebensmittel gewinnen an Beliebtheit, da Verbraucher auf Darmgesundheit, Protein- und Ballaststoffanreicherung achten.
3) Die Nachfrage nach frisch wirkenden gekühlten Produkten und Einzelportionsformaten steigt, da der Komfort zunimmt.
4) Flexitarische Ernährung ist auf dem Vormarsch, da immer mehr gesundheitsbewusste Haushalte ihren Fleischkonsum reduzieren.
5) Einzelhändler bauen ihr pflanzliches Sortiment aus, während der Konsum von verarbeiteten Fleischprodukten stetig zurückgeht.
IHR PLUS:
Egal, ob sich bei diese Trendbeobachtungen als schlüssig erweisen oder nicht. Einen Trend sehem wir als europäische Laborgruppe seit vielen Jahren: Die verbrauicher*innen wünschen sich sichere Lebensmittel, korrekte Nährwertangaben und Transparenz zu Herkunft und Verarbeitung. Die Labore der AGROLAB GROUP liefern dafür die erforderliche Hochleistungs-Analytik und jahrzehnte lange lebensmittelchemische Bewertungskompetenz!
Autor: Dr. Frank Mörsberger, AGROLAB GROUP

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