Hier finden Sie Kurznachrichten aus dem Lebensmittelsektor.
Here you will find news in brief from the food sector.
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Deutsch:
Nikotin in Wildpilzen, Salmonellen auf Erdbeeren?
Derartige Vorkommnisse sind häufig auf mangelnde Hygiene bei der Ernte zurückzuführen. Wenn starke Raucher:innen zum Sammeln von Wildpilzen geschickt werden, kann es passieren, dass das Nikotin auf der Hautoberfläche nach der letzten Zigarette beim Pflücken der Pilze mit bloßen Händen zu einer messbaren Kontamination der Pilze führt. Auch bei der Beerenernte sind Hygieneregeln wichtig, weil auch hier über einen direkten Hautkontakt beispielsweise Salmonellen oder Fäkalkeime auf die Früchte übertragen werden können. Und nicht jede Erdbeere wird vor dem Verzehr gründlich gewaschen. Das ist natürlich sinnvoll, um auch andere Rückstände auf der Fruchtoberfläche abzuspülen.
QS weist in einem speziellen Poster auf die wichtigsten Regeln für eine hygienisch einwandfreie Erntepraxis hin. Das Plakat kann von QS für den Aushang im Betrieb bezogen werden. Es ersetzt keine Mitarbeiterschulungen, dient aber als regelmäßige Erinnerung für die Erntehelfer:innen.Das Poster ist in mehrern Sprachen verfügbar.
English:
Nicotine in wild mushrooms, salmonella on strawberries?
Incidents of this kind are often due to poor hygiene during harvesting. If heavy smokers are sent out to gather wild mushrooms, the nicotine on the surface of their skin following their last cigarette can lead to measurable contamination of the mushrooms when they pick them with their bare hands. Hygiene rules are also important when harvesting berries, as direct skin contact can transfer pathogens such as salmonella or faecal bacteria to the fruit. And not every strawberry is washed thoroughly before consumption. This is, of course, advisable to rinse off other residues on the fruit’s surface.
QS highlights the most important rules for hygienic harvesting practices in a special poster. The poster can be obtained from QS for display on the premises. It is not a substitute for staff training, but serves as a regular reminder for harvest workers. The poster is available in several languages.
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Deutsch:
Grenzwerte für MOAH in bestimmten Lebensmitteln
Der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SCoPAFF) hat am 13. Mai dem Verordnungsvorschlag zu EU-weiten Höchstgehalten für aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) in Lebensmitteln zugestimmt. Damit konkretisiert die EU erstmals regulatorische Anforderungen für MOAH in verschiedenen Lebensmittelkategorien, was bedeutet, dass die EU zum ersten Mal festlegt, wie viel MOAH in welchen Lebensmitteln enthalten sein darf.
Es geht um MOAH-Verbindungen im Bereich C10–C50. Sie können auf verschiedene Arten in Lebensmittel gelangen. Zum Beispiel über Rohstoffe, Herstellungsprozesse oder Verpackungsmaterialien.
Die neuen Regelungen resultieren aus der Bewertung von MOAH-Verbindungen als möglicherweise genotoxisch-kanzerogen. Ziel ist die Minimierung von Kontaminationen und die Stärkung präventiver Maßnahmen. Die Verordnungstexte werden derzeit ausgearbeitet.
Wir informieren Sie, sobald sie veröffentlicht wurden.
English:
Limits for MOAH in certain foods
On 13 May, the Standing Committee on Plants, Animals, Food and Feed (SCoPAFF) approved the proposed regulation on EU-wide maximum levels for mineral oil aromatic hydrocarbons (MOAH) in food. This marks the first time the EU has established specific regulatory requirements for MOAH in various food categories, meaning that the EU is, for the first time, setting limits on how much MOAH may be present in which foods.
The focus is on MOAH compounds in the C10–C50 range. These can enter food in various ways, for example via raw materials, manufacturing processes or packaging materials. The new regulations stem from the assessment of MOAH compounds as potentially genotoxic and carcinogenic. The aim is to minimise contamination and strengthen preventive measures. The texts of the regulations are currently being drafted.
We will inform you as soon as they are published.
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Autor/Author: Dr. Frank Mörsberger, Chief Editor AGROLAB RADAR

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