AGROLAB Group

Your labs. Your service.

Die Fußball-WM steht kurz bevor und damit steigt nicht nur der Bierkonsum, sondern auch der Verzehr von salzigen Snacks wie Kartoffelchips statistisch belegbar stark an. Gemüse gilt als gesund – aber nicht als Chips, wie ein aktueller Testbericht festgestellt hat.

Die Snackhersteller versuchen nicht nur mit immer neuen Geschmacksvarianten Ihr Snackangebot attraktiv zu halten, sondern produzieren zunehmend auch immer häufiger Chips aus allem möglichen Gemüse. Der figurbewusste Konsument, der vom Knabbern doch nicht lassen kann, betrachtet diese Alternativen häufig als „gesünder“. Ob das wirklich so ist, enthüllte nun eine Testreife des Schweizer Verbrauchermagazine „Saldo“ und „Kassensturz“. Das Fazit war recht ernüchternd. Bei einem Drittel der 20 getesteten Chips-Produkte aus Schweizer Supermarktregalen - darunter fünf Gemüsechips-Varianten - kamen die Prüfer zum Ergebnis: Jedes dritte Produkt ist „ungenügend“. Von den Gemüsechips konnte kein einziges Produkt die Tester überzeugen. Neben hohen Acrylamid-Werten in einigen Gemüsechips, die die EU-Richtwerte für Kartoffelchips um 100% überschritten, führten teilweise zu niedrig ausgewiesene tatsächliche Fettgehalte zur Abwertung. Die Proben wurden von der Redaktion als Routineproben zur Untersuchung an unser Labor AGROLAB LUFA-ITL in Kiel eingeschickt. Wir waren nicht nur von den Ergebnissen selbst, sondern auch von der Tatsache überrascht, dass wir von den Schweizer Verbraucherschützern als Labor ausgewählt wurden.

Es hat sich auch in der Schweiz herumgesprochen, dass die LUFA-ITL über langjährige Erfahrung in der Untersuchung derartiger Produkte vieler Hersteller hat und auch in Sachen Acrylamid-Untersuchung zu eines der führenden europäischen Labore ist.

Lassen Sie sich die kommenden, spannenden Fußball-Abende nicht trüben, sondern knabbern Sie bei jedem Freistoß oder Eckball lieber frische Möhren- oder Sellerie-Sticks mit einem herzhaften Sauerrahm-Kräuter Dip.

Hier finden Sie weitere Informationen:

https://www.ktipp.ch/artikel/

 

Autor: Dr. Frank Mörsberger