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Die erste deutsche Großmolkerei untersagt einer Pressemitteilung zufolge Ihren Vertragslandwirten den Einsatz des hoch umstrittenen Herbizids Glyphosat.

Die EU Kommission hatte sich in Ihren Beratungen Ende Oktober zum anstehenden Verbot oder einer nochmaligen Fristverlängerung für die Zulassung von Glyphosat nicht einigen können und als Kompromisslösung eine nochmalige Verlängerung der Zulassung um weitere 5 Jahre vorgeschlagen.

Wissenschaftler machen u.a. die jahrzehntelange, massenweise Ausbringung von Herbiziden in der konventionellen monokulturalen Landwirtschaft mitverantwortlich für das inzwischen starke Ausmaße angenommene, weltweite Insektensterben. Durch die großflächige Behandlung der Anbauflächen, aber auch nur auf den Ackerrainen, werden die für die Ernährung der Bienen und anderer Insekten wichtigen ganzjährig blühenden Wildkräuter systematisch zerstört. Die Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette, an deren Ende der Mensch steht, werden erkennbar. In China wurden bereits Obstbäume sehr mühsam von Menschenhand bestäubt.
Glyphosat kann sich auch nach Beendigung des Einsatzes noch über einen längeren Zeitraum im Boden und Wasser nachweisen lassen. Daher ist es wichtig und richtig, dass die Molkerei Berchtesgadener Land die Einhaltung des Anwendungsverbots bei Ihren Milchlieferanten stichprobenartig analytisch überprüfen lassen will.

Die Labore der AGROLABGROUP sind Experten im Nachweis von Pflanzenschutzmittelrückständen nicht nur in den Ernteprodukten, sondern auch im Bodensubstrat, Oberflächen-, Grund- und Trinkwasser.

Es sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden: Im Bereich der biologischen Lebensmittelherstellung ist der Einsatz von Glyphosat generell untersagt. Somit betrifft die Entscheidung des Molkereivorstands die unter Vertrag stehenden, konventionell wirtschaftenden Milchviehhalter, die allerdings 2016 noch für ca. 70% der angelieferten und verarbeiteten Rohmilch bei der „BGL“ standen. Außerdem verzichten selbstverständlich auch die meisten konventionell wirtschaftenden Betriebe bei uns auf den Einsatz von Glyphosat.
 

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